Der Mardi Gras in Sydney musste zum zweiten Mal hintereinander einen Besucherschwund hinnehmen. An der diesjährigen Parade nahmen, entgegen aller Erwartungen, nur etwas weniger als 100'000 Menschen teil. Wie schon im letzten Jahr war die Pride auch dieses Mal sehr politisch. Im Mittelpunkt standen Themen wie etwa die Teilnahme Australiens am Irak-Krieg und die gleichgeschlechtliche Ehe.
Alle Jahre wieder.. Am Samstag fand in Sydney die 26. Ausgabe des Mardi Gras statt. Doch in diesem Jahr zog das Spektakel weitaus weniger Menschen an als noch in den letzten Jahren. Womöglich lag es auch am Wetter, denn es hat den ganzen Tag in Strömen geregnet. So versammelten sich dieses Mal weniger als 100'000 Schwule und Lesben, um für Gleichberechtigung und mehr Rechte zu demonstrieren. Damit lag die Zahl der Teilnehmer weit unter den Erwartungen, da, wie im letzten Jahr, wieder mit 250'000 Menschen gerechnet wurde. Im 2003 ist die Zuschauerzahl zum ersten Mal in der Geschichte des Mardi Gras Sydney zurückgegangen.
Doch auch trotz Regen, liessen sich die Gays die gute Laue nicht verderben. Mit rund 130 Wagen zog die Parade durch die Innenstadt der australischen Millionenmetropole Sydney. Wie bereits im letzten Jahr (http://www.gay.ch/family/mardi03.html), war auch der diesjährige Mardi Gras sehr politisch angehaucht. Zahlreiche Transparente richteten sich etwa gegen die australische Beteiligung am Irak-Krieg oder gegen Premierminister John Howard, welche die gleichgeschlechtliche Ehe ablehnt. Die Parade angeführt hat Monica Hingston. Die bekennende Lesbe war früher eine katholische Nonne und ist zudem eine Cousine von Sydneys Erzbischof George Pell. Dieser machte in der Vergangenheit immer wieder mit öffentlichen, schwulenfeindlichen Äusserungen auf sich aufmerksam.
Link: http://www.mardigras.org.au/splash.htm Quelle: gay.ch
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